Das Beste Haus in Heidelberg  Konzept

Das Beste Haus in Heidelberg
 Konzept

Karla Jauregui wuchs in Montpellier auf und kam 1990 als Leiterin des Montpellier-Hauses – und der Liebe wegen – nach Heidelberg. Foto: Philipp Rothe

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Von Steffen Blatt

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Am 27. September 1986 wurde das Montpellier-Haus in Heidelberg gegründet. Im Herbst feiert die Einrichtung in der Kettengasse jetzt ihr 30-jähriges Bestehen , gleichzeitig werden 55 Jahre Partnerschaft zwischen den beiden Städten zelebriert. Seit 1990 leitet Karla Jauregui das Montpellier-Haus. Die 52-Jährige wuchs als Tochter einer deutschen Mutter und eines spanischen Vaters in Montpellier auf. Dort und in Straßburg studierte sie Romanistik, Französisch und Germanistik. Sie arbeitete als Sprachassistentin in Neuss am Rhein und von 1988 bis 1990 als Lektorin an der Humboldt-Universität in Ost-Berlin. Der Liebe wegen ging sie dann nach Heidelberg.

> Heidelberger Herbst, 24. September: Der Fanfarenzug “Backchich” spielt zur Eröffnung (ab 11 Uhr) auf dem Marktplatz und nachmittags vor der Jesuitenkirche. Das Montpellier-Haus in der Kettengasse 19 hat von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

> Französische Woche, 14. bis 21. Oktober: Hier ist in diesem Jahr Montpellier ein besonderer Schwerpunkt. Es gibt Tanzauffühungen, Konzerte, Theater

> Heidelberger Herbst, 24. September: Der Fanfarenzug “Backchich” spielt zur Eröffnung (ab 11 Uhr) auf dem Marktplatz und nachmittags vor der Jesuitenkirche. Das Montpellier-Haus in der Kettengasse 19 hat von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

> Französische Woche, 14. bis 21. Oktober: Hier ist in diesem Jahr Montpellier ein besonderer Schwerpunkt. Es gibt Tanzauffühungen, Konzerte, Theater und einen Vortrag über die Stadtentwicklung in Montpellier (www.französische-woche.de).

> Weinprobe im Montpellier-Haus, 9. und 10. November: Drei namhafte Weingüter aus der Region Montpellier stellen ihre Tropfen vor.

> Menü aus Südfrankreich, 19. November, Restaurant “Herrenmühle”: Koch Patrick Guiltrat und seine Frau Nathalie vom Restaurant “Castel Ronceray” in der Partnerstadt sorgen zusammen mit dem “Herrenmühle”-Team für einen besonderen kulinarischen Genuss.

> Konzert für Ehrenamtliche, die sich für Flüchtlinge engagieren, 16. Dezember, Marstallcafé: Mit dem Auftritt der Weltmusik-Gruppe “Makou Seck Dolima” bedankt sich das Monptellier-Haus für die Arbeit der Freiwilligen. ste

IM GESPRÄCH

Frau Jauregui, warum braucht Heidelberg ein Montpellier-Haus?

Weil man nie genug haben kann von der französischen Kultur. Es gibt ja den wunderbaren Deutsch-Französischen Kulturkreis, aber ich finde, dass im Rahmen der Städtepartnerschaft eine verstärkte kulturelle und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Montpellier interessant sein kann – und zwar für beide Seiten.

Wie kam es eigentlich zur Gründung des Montpellier-Hauses?

Das war eine Initiative aus Montpellier, sicherlich in Anlehnung an das Heidelberg-Haus, das 1986 dort schon seit 20 Jahren existierte. Der damalige Oberbürgermeister Georges Frêche hat in Heidelberg angefragt und ist auf offene Ohren gestoßen. Hier stellte die Stadt dann das Gebäude in der Kettengasse zur Verfügung.

Welche Aufgaben hat Ihre Einrichtung denn?

Für mich ist das Montpellier-Haus wie eine Botschaft der Stadt in Heidelberg. Wir haben hier Informationen für Menschen, die dort studieren oder ihren Urlaub verbringen wollen. Auch wenn jemand in Montpellier arbeiten will, geben wir gerne Tipps. Wir wollen auch die Weine aus Montpellier bekannt machen – durch unseren Weinkeller, den wir auch für Veranstaltungen oder Feste vermieten. Und wir organisieren hier ein Kulturprogramm mit Künstlern aus Montpellier. Ein neues Feld ist der Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Städten, etwa in der medizinischen Forschung. Dort gibt es viele Parallelen.

Wie hat sich Ihre Arbeit seit 1990 verändert?

Ein wichtiger Unterschied ist, dass ich früher alleine gearbeitet und die Veranstaltungen organisiert habe. Seit über zehn Jahren hat die Vernetzung mit anderen Kulturveranstaltern zugenommen, etwa mit den Literaturtagen, dem Kulturfenster oder dem Karlstorbahnhof. Zu unserem “Jubiläumsherbst” kamen noch weitere Kooperationen etwa mit Enjoy Jazz hinzu. Das Haus hat sich also geöffnet. Seit ich aus der Elternzeit zurück bin, habe ich außerdem einen Mitarbeiter, der mir bei der Organisation von Veranstaltungen viel abnimmt.

Fühlen Sie sich von den beiden Städten ausreichend unterstützt?

Ja. Wir werden komplett von der Stadt Montpellier finanziert. Es werden in Frankreich gerade viele Gelder für Vereine gekürzt – unser Budget ist in den vergangenen Jahren gleich geblieben. Und für das Jubiläumsjahr haben wir einen Extrazuschuss bekommen. Heidelberg unterstützt uns bei den Filmtagen des Mittelmeers – und hat die Förderung erhöht.

Wie würden sie jemandem die Stadt Montpellier beschreiben, der noch nie dort war?

Ich finde die Stadt wunderbar! Der Stadtkern ist sehr schön renoviert worden und ist lebendig. Wir haben dort aber dieselben Probleme mit nächtlichem Lärm wie Heidelberg. Wir haben ein wundervolles Kunstmuseum, das vor Kurzem saniert wurde und viele Kulturfestivals – Montpellier ähnelt da Heidelberg in vieler Hinsicht. Die Stadt ist architektonisch sehr innovativ, einige große Architekten haben dort gebaut.

Was kann Heidelberg von Montpellier lernen?

Keine Angst haben vor architektonischen Innovationen. Wir haben ein Kongresszentrum am Rande der Altstadt gebaut. Das ist sehr interessant für die Kongressteilnehmer, weil sie nach den Veranstaltungen dort bummeln können.

War der Bau ähnlich umstritten wie in Heidelberg, wo die geplante Erweiterung der Stadthalle durch einen Bürgerentscheid gestoppt wurde?

Überhaupt nicht. Das liegt aber vor allem an der Organisation der Kommunalpolitik und am Wahlsystem, die völlig anders sind als in Deutschland: In Frankreich bekommt die Partei mit den meisten Stimmen automatisch die absolute Mehrheit im Gemeinderat und kann dann alles alleine durchsetzen. Die Wähler müssen sich also vorher genau anschauen, was die Parteien versprechen. In Heidelberg geht es in diesem Sinne “demokratischer” zu. Dafür ist es mühsamer, einen Konsens zu finden.

Und was kann Montpellier von Heidelberg lernen?

Mehr den Dialog mit der Bevölkerung suchen. Mit dem neuen Gemeinderat hat sich das Montpellier verstärkt auf die Fahnen geschrieben, aber Heidelberg hat damit früher begonnen und ist in Sachen Bürgerbeteiligung vorbildlich. Ein zweiter Punkt ist, das Umweltbewusstsein der Menschen zu stärken. Auch das gibt es schon lange in Heidelberg, während Montpellier später damit angefangen hat.

Was ist der größte Unterschied?

Die Kinderbetreuung. Heidelberg hat für Deutschland eine vorbildliche Quote. Aber in Frankreich ist es schon lange selbstverständlich, dass Mütter Vollzeit arbeiten. Dieses Denken ist aber hier noch nicht so angekommen. Ich selbst habe zwei acht und neun Jahre alte Kinder und arbeite Vollzeit. Es schockiert mich, dass das hier gerade im Kulturbereich die absolute Ausnahme ist. Klar, ich bin keine perfekte Mutter und mache vielleicht auch meine Arbeit nicht immer 100-prozentig – aber ich möchte auf keins von beidem verzichten.

Sie sind viel in Frankreich und Deutschland unterwegs. Wie ist es Ihrer Meinung nach gerade um die Beziehung der beiden Länder bestellt?

Auf privater Ebene läuft es sehr gut, weil viele Deutsche nach Frankreich reisen. Dieser Austausch hat sich verselbstständigt und ist nicht mehr auf Institutionen angewiesen. Bei den politischen Entscheidern habe ich den Eindruck, dass immer wieder kleine Probleme entstehen, die aus dem Weg geräumt werden müssen. Bei Institutionen wie Hochschulen habe ich mitbekommen, dass Partnerschaften zwischen Fakultäten stocken, weil in Frankreich Budgets gekürzt wurden und die Dozenten keine Zeit mehr haben, sich um einen Austausch mit Heidelberg zu kümmern. Der schulische Austausch hat dafür zugenommen, und bei den Vereinen macht der Heidelberger Stadtjugendring eine ganz hervorragende Arbeit.

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