Erstaunlich beton schmuck selber machen  Entwurf

Erstaunlich beton schmuck selber machen
 Entwurf

Dass sich der technische Fortschritt nicht unbedingt im Bauwesen niederschlägt, beweisen nicht nur die regelmäßigen Horrormeldungen von der Schaubaustelle des Berliner Flughafens. Auch Bundesregierung und Parlament liefern mit ihren Bauten eindrucksvolle Beiträge für die Anfälligkeit moderner Architektur. Allein für die „Aufrechthaltung des Betriebs“ der rund 40 Neubauten, die seit den 1990ern in Berlin entstanden sind, müssen Jahr für Jahr mehr als 20 Millionen Euro eingestellt werden. Die Fertigstellung des Löbe- und Lüdershauses des Bundestages ist mindestens sieben Jahre im Verzug und verschlingt dabei zusätzliche dreistellige Millionenbeträge.

DIY - Schmuck aus Beton-beton schmuck selber machen
DIY – Schmuck aus Beton | beton schmuck selber machen

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Betonschmuck | Betonschmuck, Selbermachen beton und Zement-basteleien - beton schmuck selber machen-beton schmuck selber machen
Betonschmuck | Betonschmuck, Selbermachen beton und Zement-basteleien – beton schmuck selber machen | beton schmuck selber machen

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Schmuck aus Beton | Easy Step-by-Step: Näh- und Bastelanleitung für alle  DIY-Begeisterten - beton schmuck selber machen-beton schmuck selber machen
Schmuck aus Beton | Easy Step-by-Step: Näh- und Bastelanleitung für alle DIY-Begeisterten – beton schmuck selber machen | beton schmuck selber machen

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Schmuck-Anhänger aus Beton - edel mit Kupfer, Silber oder Gold ..-beton schmuck selber machen
Schmuck-Anhänger aus Beton – edel mit Kupfer, Silber oder Gold .. | beton schmuck selber machen

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Schmuckbeton-Kette mit Blattgold selber machen - beton schmuck selber machen-beton schmuck selber machen
Schmuckbeton-Kette mit Blattgold selber machen – beton schmuck selber machen | beton schmuck selber machen

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DIY Beton Schmuck - beton schmuck selber machen-beton schmuck selber machen
DIY Beton Schmuck – beton schmuck selber machen | beton schmuck selber machen

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Betonschmuck selber machen - beton schmuck selber machen-beton schmuck selber machen
Betonschmuck selber machen – beton schmuck selber machen | beton schmuck selber machen

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Schmuck aus Beton – garnicht so schwer | | Selbermachenguru - beton schmuck selber machen-beton schmuck selber machen
Schmuck aus Beton – garnicht so schwer | | Selbermachenguru – beton schmuck selber machen | beton schmuck selber machen

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DIY - Basteln mit Beton: Schmuck und Deko selber machen | MDR um 10 | MDR - beton schmuck selber machen-beton schmuck selber machen
DIY – Basteln mit Beton: Schmuck und Deko selber machen | MDR um 10 | MDR – beton schmuck selber machen | beton schmuck selber machen

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Im Gegensatz dazu wurden die ambitionierten Großprojekte der römischen Imperatoren in der Regel zu deren Lebzeiten fertig. Nach dem Großen Brand Roms im Jahr 64 n. Chr. konnte Kaiser Nero bereits vor seinem gewaltsamen Tod vier Jahre später sein riesigen „Goldenes Haus“ beziehen und mit Genugtuung zu Protokoll geben, endlich „wie ein Mensch“ wohnen zu können. Und die ihm nachfolgenden Flavier weihten das Kolosseum nach achtjähriger Bauzeit mit pompösen Spielen ein. Beide Bauwerke stehen trotz zahlreicher Erdbeben übrigens noch heute, was man angesichts der aktuellen Baumängel von ihren Berliner Nachfolgern kaum wird sagen können.

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Schmuck-Anhänger aus Beton - edel mit Kupfer, Silber oder Gold ..-beton schmuck selber machen
Schmuck-Anhänger aus Beton – edel mit Kupfer, Silber oder Gold .. | beton schmuck selber machen

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Was aber setzte die Römer in die Lage, ohne moderne Technik schneller und vor allem haltbarer zu bauen als die Menschen 2000 Jahre nach ihnen? Gewiss, sie mussten sich nicht um Planfeststellungsverfahren, EU-weite Ausschreibungen und Arbeitsschutzbestimmungen kümmern. Aber sie hatten auch keine Maschinen, Computer oder Werkstoffe, die heutigen Ingenieuren die Arbeit erleichtern.

Der Schlüssel lag in einem Stoff, den die Römer „Opus caementicium“ (daraus wurde unser „Zement“) nannten, einer Mischung aus Sand, Wasser, gebranntem Kalk und Steinbrocken, die sich wie moderner Beton beliebig formen ließ und eine erstaunlicher Festigkeit an den Tag legte. Doch im Gegensatz zu modernem Beton erwies er sich als deutlich haltbarer. Warum das Kolosseum oder das Pantheon in Rom und sogar antike Hafenanlagen noch immer den Elementen trotzen, hat jetzt ein Forscherteam um die Geophysikerin Marie Jackson von der University of Utah in der Zeitschrift „American Mineralogist“ ausgeführt: Es waren Vulkanaschen, die dem römischen Beton seine außerordentliche Festigkeit verliehen.

Schon der römische Naturkundler Plinius der Ältere erkannte im ersten Jahrhundert n. Chr., dass Erde aus dem Gebiet von Puteoli (heute: Pozzuoli) „sich der Brandung des Meeres widersetzt, unter Wasser zugleich zu einer Steinmasse wird, die den Wellen trotzt und mit der Zeit an Festigkeit zunimmt“. Dafür zeugen noch existierende Anlagen im spanischen Ampurias, in Roms Hafen Ostia, in Baiae bei Neapel oder in Side in der Türkei. Bereits ein Jahrhundert zuvor hatte der Architekt Vitruv für Hafenmauern und Kais eine Mischung aus „hydraulischen“ Stoffen empfohlen, worunter er Ziegelmehl und vulkanische Aschen empfahl. Auch der von Plinius erwähnte „schlechte Staub“ aus der Gegend von Pozzuoli unweit des Vesuvs ist vulkanischen Ursprungs.

Mary Jackson und ihr Team haben den Inhalt von Bohrkernen aus antiken Hafenanlagen unter anderem mit Röntgenstrahlen und Elektronenmikroskop analysiert und dabei erstaunliche Eigenschaften entdeckt. So provozierte eindringendes Salzwasser in dem Beton das Wachsen eines aluminiumhaltigen Minerals (Aluminium-Tobermorit), das in Hohlräumen schuppenartige Kristalle ausbildete und damit die klaffenden Risse kittete. Messungen ergaben, dass diese spezifische Kristallstruktur Beton auch an Land widerstandsfähiger gegen mechanische Belastungen macht als die Zusammensetzung des modernen Baustoffs.

Mary Jackson erklärt dies mit dem unterschiedlichen Anforderungsprofil. Während moderner Beton so gemischt wird, dass chemische Veränderungen unterdrückt werden, haben die Römer auf das Gegenteil gesetzt. Ob sie bewusst oder durch einen Zufall auf vulkanische Erden als Schlüssel dazu verfielen, bleibt offen. Allerdings erkannten sie die Möglichkeiten des „Opus caementicium“ bereits im 3. Jahrhundert v. Chr., wie archäologische Funde in der 273 gegründeten Kolonie Ansedonia in Etrurien belegen. Dort lässt sich in dem bogenförmigen Tor zum Stadtforum auch die Arbeitsweise der römischen Ingenieure studieren. Zunächst zimmerten sie Holzverschalungen, in die der mit kleinen Steinen vermischte Betonmörtel gegossen wurde, um anschließend mit Stampfern verdichtet zu werden. Da die Mischung bald sehr fest wurde, konnte die Verschalung abgenommen werden.

Um Christi Geburt war die Herstellung bereits soweit standardisiert, dass Plinius schreiben konnte: „Eingesumpfter Kalk ist, je älter, um so besser.“ In den älteren gesetzlichen Vorschriften zum Häuserbau heißt es, man solle keinen jüngeren als dreijährigen Kalk gebrauchen. „Der Grund, warum in der Stadt so oft Häuser einstürzen, liegt meistens darin, dass man den Kalk stiehlt und ohne dessen Bindung die Mauern aufführt.“

Dass das unter professioneller Leitung nicht geschah, zeigen zahlreiche spektakuläre Bauwerke. So überspannt die Kuppel des vom Kaiser Hadrian im 2. Jahrhundert restaurierten Pantheon-Tempels in Rom den Durchmesser von 43,3 Meter, ein Maß, das erst die Stahlbetonkonstruktion der Jahrhunderthalle in Breslau 1913 übertraf. Dabei gelang es Roms Technikern sogar, in verschiedenen Abschnitten der Kuppel dem Betonmörtel unterschiedliche Materialien einzufügen. Zusammen mit dem Fensterglas und der neuartigen Konstruktion des Bogens hat „Opus caementicium“ „die antike Architektur grundlegend verändert“, urteilt der Technikhistoriker Helmuth Schneider.

Seine ganze Leistungsfähigkeit aber bewies das „Opus caementicium“ unterhalb der Erde, ermöglichte es doch erst die aufwendige Wasserversorgung römischer Städte. Deren mannshohe Leitungen lagen drei Meter unter dem Straßenniveau. Allein die Stadt Rom erhielt im Lauf von 500 Jahren insgesamt elf Wasserleitungen von zusammen 500 Kilometer Länge, schreibt der Zementspezialist und Bauforscher Heinz-Otto Lamprecht. Noch heute hält antiker Beton die Abwassersysteme mediterraner Städte zusammen.

Sein Nachfolger in der Gegenwart hätte sich da längst aufgelöst, wie die Malaise deutscher Autobahnbrücken beweist. Die Haltbarkeit ihres wichtigsten Werkstoffs war ursprünglich auf 50 Jahre ausgelegt, hochmoderne Betonversionen sollen es auf eine Lebensdauer von 100 bis 120 Jahren bringen.

Doch das ist nicht allein ein Grund für Wissenschaftler wie Mary Jackson, die Entschlüsselung von „Opus caementicium“ voranzutreiben. Für die Produktion von modernem Beton werden Tone und Kalk auf Temperaturen von bis zu 1450 Grad Celsius erhitzt. Für die Herstellung ihrer Variante benötigten die Römer dagegen nur 900 Grad. Wenn man bedenkt, dass jedes Jahr auf der Welt rund 20 Milliarden Tonnen dieses Werkstoffs verbraucht werden, würde die Temperatursenkung eine erhebliche Ersparnis an Energie bedeuten – und eine Reduktion des ärgerlichen Kohlendioxids.

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