Fantastisch kisten für Kinderzimmer  Designideen

Fantastisch kisten für Kinderzimmer
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Neue Stadt, neue Wohnung – und dann schlagen die Eltern zu. Das Kinderzimmer verändert sich. Eine Gästecouch, ein Computerzimmer für Mama und Papa, eine Rumpelkammer: All der Zauber und auch der Kitsch der Kindertage verblasst, wird in Kisten verpackt oder purzelt direkt in die Mülltonne.

Minimalismus mit Kind – reduziert leben & ein aufgeräumtes ..-kisten für kinderzimmer
Minimalismus mit Kind – reduziert leben & ein aufgeräumtes .. | kisten für kinderzimmer

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Details zu Kinder Modulregal Steckregal Kinderzimmer Regal Regalsystem Spielzeug Kiste Box – kisten für kinderzimmer | kisten für kinderzimmer

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DIY Kisten von Ikea neuen Bezug nähen - delari - kisten für kinderzimmer-kisten für kinderzimmer
DIY Kisten von Ikea neuen Bezug nähen – delari – kisten für kinderzimmer | kisten für kinderzimmer

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Aufbewahrungsbox Fuchs - kisten für kinderzimmer-kisten für kinderzimmer
Aufbewahrungsbox Fuchs – kisten für kinderzimmer | kisten für kinderzimmer

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Ideen für Stauraum und Aufbewahrung im Kinderzimmer - kisten für kinderzimmer-kisten für kinderzimmer
Ideen für Stauraum und Aufbewahrung im Kinderzimmer – kisten für kinderzimmer | kisten für kinderzimmer

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AUFBEWAHRUNGSKÖRBE FÜRS KINDERZIMMER - Deko, Schönes & Mehr ..-kisten für kinderzimmer
AUFBEWAHRUNGSKÖRBE FÜRS KINDERZIMMER – Deko, Schönes & Mehr .. | kisten für kinderzimmer

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Aufbewahrungsbox Fuchs – kisten für kinderzimmer | kisten für kinderzimmer

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AUFBEWAHRUNGSKÖRBE FÜRS KINDERZIMMER – Deko, Schönes & Mehr .. | kisten für kinderzimmer

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Mit Körben und Kisten schnell Ordnung im Kinderzimmer schaffen - kisten für kinderzimmer-kisten für kinderzimmer
Mit Körben und Kisten schnell Ordnung im Kinderzimmer schaffen – kisten für kinderzimmer | kisten für kinderzimmer

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Wir waren Kinder: Studenten Anna, Lea und Marceli

Selten bleiben die Räume, die bis zum Schulabschluss die eigene Welt der Kinder waren, danach noch so wie zu Teeniezeiten. Manchmal aber lassen die Eltern alles so, wie es ist, und errichten eine Art Kindheitsmuseum – vielleicht in der Hoffnung, dass Sohn oder Tochter dann öfter wiederkommen: “Du hast doch noch dein Zimmer hier” ist so ein Satz der Hoffnung und Lockung.

Für SPIEGEL ONLINE haben Autorin Almut Steinecke und Fotograf Robert Hörnig sich umgeschaut – in den neuen Zimmern von drei Studenten und in ihren konservierten Schatzkammern früherer Tage. Gothic-Fan Anna studiert inzwischen Kunstgeschichte, der ehemalige Metal-Musiker Marceli Wirtschaft. Und dann ist da noch das Prinzessinnenzimmerchen von Wandmalerin Lea, die Germanistik studiert.

Wenn die Zeit stehen bleibt – drei Lebensräume von früher bis heute:

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AUFBEWAHRUNGSKÖRBE FÜRS KINDERZIMMER – Deko, Schönes & Mehr .. | kisten für kinderzimmer

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Hipty war Annas erste große Liebe. Anna liebte Hipty schon in ihrer Kindheit. Die beiden gehörten einfach zusammen. Mit der Zeit aber änderten sich Annas Gefühle, hatte sie kaum noch Augen für Hipty – und vor einem Jahr hat die Studentin ihn verlassen. Ist gegangen. Einfach weg. Schluss, aus, Ende und vorbei.

Studentin Anna: Sie mag es ein bisschen düster

Seitdem hockt Hipty in einem dunklen Zimmer, Besuch bekommt er nicht mehr oft. Ob er traurig darüber ist, ist ihm nicht zu entlocken, das Schweigen liegt in seiner Natur. Denn Hipty ist ein Teddy. Und Teddys leiden still.

Hipty, braunes Fell, bernsteinfarbene Augen, ist der Star im Kinderzimmer der Studentin Anna Schütz. Das Elternhaus der heute 21-Jährigen liegt in Herscheid, einem Örtchen im Sauerland mit rund 8000 Einwohnern. Nach dem Abi ist Anna nach Bochum gezogen, studiert dort Kunstgeschichte und lebt mit ihrem Freund Nico, 22, zusammen, in einer neueingerichteten Wohnung.

Mitgenommen hat Anna aus ihrem Kinderzimmer nichts. Es ist noch komplett erhalten, quasi im Urzustand ihrer Jugend. Mit einem Hochbett aus Holz und Klebebildchen auf dem Kiefergestell, mit Motiven von Pferden oder Planeten. Mit einem Globus auf der Fensterbank, den man wie eine Lampe anknipsen kann. Daneben eine Spieluhr als Karussell mit sich drehenden Engeln und einem Mann im Mond.

Wohnen in düsterem Ambiente

Überall stehen Pferdefiguren aus Keramik, hängen Hufeisen an der Wand, lehnen Pferdebücher in den Regalen: “Reitstall in Not”, “Sternschnuppe sucht ein Zuhause”, “Blitz bricht aus”, “Unsere Ponys und wir” – Anna hat sie alle gelesen. Das mit den Ponys mag sie immer noch gern, “es ist einfach ein ganz tolles Buch”.

Noch heute sattelt Anna ihre Ponys Dandy und Felix in einem Herscheider Stall. Dort fühlt sie sich gleich wieder ländlich-kindlich, “ich bin ein sehr familienbezogener Mensch, noch immer sehr nach Hause orientiert”. Der Umzug in die Stadt “war wirklich eine Riesenumstellung”. Aber ein neuer Einrichtungsstil kann die Umgewöhnung erleichtern.

Eine Tendenz zum Morbiden kündigte sich schon im Annas Kinderzimmer an, mit Postern von schwarzen Bands in einer Ecke und einem Plakat von Tim Burtons düsterem Animationsfilm “Corps Bride”. Waren die Herscheider Kuscheltiere noch lieb – eine Gruppe gutmütiger Elche, Hund Bello, ein Nilpferd und der tapfere Teddy Hipty – sieht das Bochumer Spielzeug anders aus: Auf Annas und Nicos Bett lungern “ugly dolls” herum, zwei drollig-hässliche Püppchen mit Fratzen aus Filz.

Mitten im Ruhrpott lebt Anna jetzt recht schwarz angehaucht. Auf Notizbüchern, Postkarten und auf einer Gürtelschnalle schmollt “Emily, The Strange”, die kleine, schlechtgelaunte Protagonistin der gleichnamigen Bilderbücher für junge Erwachsene, Inventar in jedem gut sortierten Gothic-Shop.

Blickfang im Wohnzimmer ist eine kopflose Nähpuppe mit einem bauschigen, bodenlangen Kleid. Die Nähpuppe hat Anna gebastelt, das draufgezogene Kleid selbstgeschneidert, “vor zwei Jahren für den Abiball”.

Nähen ist seit einigen Jahren ihr großes Hobby. Ein fauchender Drache als Kerzenständer, ein Poster der gruftigen Düster-Sängerin Emilie Autumn, eine Figur und Fotos aus dem Film “The Crow” schaffen ordentlich Distanz zur Reitstall-Romantik.

Ein Unterschied wie Tag und Nacht ist auch das Früher und Heute in den Zimmern von Marceli Rubak, 21, Student der Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum. Marceli ist aufgewachsen in Borken, einem Ort im westlichen Münsterland mit rund 41.000 Einwohnern.

Marceli: Die polnische Flagge zierte sein Zimmer

Das “i” in seinem Vornamen wurzelt in der Herkunft seiner Eltern. Sie kommen aus Krzeszów am Länderdreieck Polen-Tschechien-Deutschland. Auch Marcelis Kinderzimmer ist noch komplett erhalten, ein quadratischer Raum mit Auszieh-Couch, in der eines den Ton angibt: Musik! An der Wand lehnen eine elektrische und eine klassische Gitarre, darüber prangt die Totenkopf-Fahne der amerikanischen Metal-Band Pantera, deren Gitarrist 2004 auf offener Bühne erschossen wurde, wie Marceli erzählt.

In der funktionalen Jugendzimmer-Vitrinenwand rockt ein kleiner Gitarrist aus Holz, Mitbringsel aus einem Familienurlaub in Bayern. In anderen Regalen liegen kleine Musik-Schätze: Ein Plektron vom Gitarristen der Band God Forbid fing Marceli bei einem Konzert, ein anderes holte der Gitarrist von Shadows Fall extra für Marceli aus der Umkleidekabine. Dazu Poster und Autogrammkarten von Musikern.

Von Burry Me In Smoke ist kein Plakat dabei. So hieß die Krach-Combo, in der Marceli als Schüler Gitarre schrammelte. “Einen Auftritt hatten wir nie, wir waren oft kurz davor, aber unser Frontmann war etwas kontraproduktiv”, sagt er und grinst.

“Verschlossen und irgendwie zurückgeworfen”

Von Rock’n’Roll ist in seiner heutigen Wohnung kaum noch etwas zu spüren, davon zeugt einzig der Bildschirmschoner mit “Music Is Life”-Schriftzug auf seinem Laptop. Ansonsten ist Marcelis Bochumer Wohnung eher gestylt als schludrig-wild. In seinem Kinderzimmer gab es noch ein Skateboard (“hab ich in einer McDrive-Einfahrt gefunden”), kleine Kreuzritter aus Messing (“von einem Trödelmarkt in Polen”) und Lektüre wie “Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken” und “Tomb Raider – das Buch” (“fand ich mit 12 ganz cool”).

Seine Bochumer Dachwohnung ist jetzt schneeweiß gestrichen, nur eine Wand ganz in Grün, eine andere in Orange gehalten. Der Boden ist aus Nussbaum-Laminat, das Wohnzimmer versprüht Ikea-Charme mit Holzregal im Setzkasten-Look und passend schwarzem Schreibtisch dazu. Etwas Farbe bringt ein apricotfarbenes Sofa, abgesahnt aus einer Wohnungsauflösung. Die Ledercouch mit Holzfüßen im Schlafzimmer ist eine Spende seiner Eltern. Den Kontrast bildet ein Paravent mit hellem Leinen, verschnörkelt mit Ornamenten aus schwarzem Eisen.

“Die Wohnung ist noch nicht so belebt”, gibt Marceli zu, weniger individuell als sein früheres Kinderzimmer, das auch seine polnische Seite stark spiegelte: mit der Fahne seines Geburtslandes an der Wand, einem Kreuz seiner Kommunion, einer Rosenkranz-Kette.

Was Marceli an sich selbst beobachtet: Bei seinen Besuchen in Borken fühlt er sich zunehmend “verschlossen, irgendwie auf mich zurückgeworfen” – aller aufblitzenden Wildheit der Schulzeit zum Trotz. In der unpersönlicheren Bochumer Wohnung dagegen ist er “viel offener, vielleicht weil ich hier mittlerweile mehr Leute habe”. Leute wie zum Beispiel Lea …

Marceli kennt Lea, 21, noch aus Borken. Seit Oktober 2007 studiert auch sie in Bochum, Germanistik und Kulturwissenschaft. Im Haus der Eltern hat auch ihr Kinderzimmer überlebt. Es zieht alle Blicke sofort auf eine Wand: Auf apricotfarbenem Untergrund hatte Lea ein nacktes Manga-Mädchen mit schwarzer Acrylfarbe selbst gezeichnet.

Studentin Lea: Aus der Provinz in die Großstadt

“Ich habe mich immer gefragt, ob ich Graffiti kann”, erzählt die Studentin. An einem Nachmittag vor zwei Jahren probierte sie es aus. Und schuf die Schöne binnen fünf Stunden. Ihre Eltern hatten nichts dagegen.

Zurückkuscheln in eine kleine, warme Schutzwelt

Im Kontrast dazu verleiht eine Antiquität dem Zimmer unschuldiges Prinzessinnen-Flair: ein Schminktisch in barockem Stil aus elfenbeinfarben getünchtem Holz, mit dreiteiligem Spiegel, “ein Erbstück von meiner Oma”. Der Tisch ist übersät mit Parfumfläschchen, daneben hängt ein Modefoto an der Wand. Auf einem Regal schläft ein Engel aus Ton, über dem Bett baumelt ein federleichter Traumfänger, zwischen Kissen sitzt eine Plüschmaus.

Ein Besuch in ihrem Kinderzimmer ist für Lea wie ein Zurückkuscheln in eine Schutzwelt, “klein, warm, behütet” – aber nicht beengend. Zugleich verbindet sie mit ihrem Leben in Bochum eine gewisse Losgelöstheit (“irgendwie fühlt sich hier alles größer an”). Sie meint aber keinen Ausbruch von Zuhause, eher eine Prise Autonomie, Großstadtalltag als kleines Abenteuer.

Wenngleich auch das Kompromisse verlangt. In Bochum lebt Lea in einer Dreier-WG mit zwei weiteren Studenten in einer Dachwohnung. Ihre Vorliebe für Dekor hat Lea auf Vermieter-verträgliche Weise gelöst: Über ihrem Bett blüht eine schwarze Rose, ein abziehbares Wand-Tattoo aus einem Möbelladen.

Ein Hauch von Nostalgie

Platz für Kreativität ist trotzdem. Lea fotografierte eine Illustration zum Horoskop einer Frauenzeitschrift ab, vergrößerte sie zum Poster und zeichnete sie mit Acrylfarben nochmals ab. Das Bild hängt jetzt über einem Regal mit lauter Parfumfläschchen – zur Erinnerung an den Borkener Barocktisch, der in Bochum leider nicht ins Zimmer passte.

Hier schminkt sich Lea an einem Waschbecken mit Spiegel, beobachtet von Audrey Hepburn auf einem Poster aus “Frühstück bei Tiffany”. Überhaupt liegt Nostalgie in der Luft: an der Tür ein Plakat von James Dean, im Regal eine Tasse mit Marilyn Monroe. Und hinter Schreibtisch hat Lea ein kleines Schuhregal aufgebaut, mit rot-weiß getupften Fifties-Pumps.

Damit bleibt sie der Verträumtheit ihres Kinderzimmers fast treu, sagt aber auch, “Bochum spiegelt mich mehr wider”, weil sie die Möbel bewusst auswählte. Bett und Schreibtisch hat Lea neu gekauft, das Geld in einer Borkener Pizzeria selbst erkellnert. Auch als Studentin arbeitet sie in einer Kneipe in Bochum und verdient sich etwas dazu.

Richtig anzukommen in einer neuen Stadt, das ist nicht so einfach. Lea betrachtet die Fotos auf ihrer Fensterbank. Die gerahmten Bilder zeigen Freundinnen, “Steffi und Lisa aus der Schule”. Die studieren auch, in anderen Städten, der Kontakt wird trotzdem nicht so schnell abreißen. Für Lea ist sonnenklar: “In Bochum fühle ich mich zwar frei – im Zweifel aber ist mein Zuhause noch in Borken.”

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