Neu betonkamin  Konzept

Neu betonkamin
 Konzept

Die Kugeln von Claes Oldenburg am Aasee hat Walter Eink ins Herz geschlossen. Wenn es eben geht, dann lenkt der Kutscher seinen „Prinzipal-Express“ am Aasee vorbei, wo die Giant Pool Balls von Claes Oldenburg seit der ersten Skulpturenausstellung liegen. Seine Lieblingsskulptur in diesem Jahr? Der 68-jährige Walter Eink denkt nicht lange nach: Den ersten Platz vergibt er an Ayşe Erkmens Steg im Hafen, den zweiten Platz macht bei ihm Nicole Eisenman mit ihrem Brunnen am Kreuztor.

Betonkamin #kamin #innenarchitektur ©ofenmanufaktur ..-betonkamin
Betonkamin #kamin #innenarchitektur ©ofenmanufaktur .. | betonkamin

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Betonkamine – Wärme im Beton - material raum form in Hamburg - betonkamin-betonkamin
Betonkamine – Wärme im Beton – material raum form in Hamburg – betonkamin | betonkamin

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Kamin in Betonoptik gestalten - Mit Schalungsfuge - so geht´s - betonkamin-betonkamin
Kamin in Betonoptik gestalten – Mit Schalungsfuge – so geht´s – betonkamin | betonkamin

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Beton Kaminverkleidungn oder Kaminbänke aus Beton ergänzen Ihre ..-betonkamin
Beton Kaminverkleidungn oder Kaminbänke aus Beton ergänzen Ihre .. | betonkamin

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▷ Beton Kamin | kiimoto Speicherkamine - betonkamin-betonkamin
▷ Beton Kamin | kiimoto Speicherkamine – betonkamin | betonkamin

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Kamin aus Beton – WertWerke - betonkamin-betonkamin
Kamin aus Beton – WertWerke – betonkamin | betonkamin

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Kamine - Produkte - betonkamin-betonkamin
Kamine – Produkte – betonkamin | betonkamin

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Betonkamin: Betonkonstruktion, Option im Freien, Kamin mit Betonringen - betonkamin-betonkamin
Betonkamin: Betonkonstruktion, Option im Freien, Kamin mit Betonringen – betonkamin | betonkamin

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Betonkamine – Wärme im Beton - material raum form in Hamburg - betonkamin-betonkamin
Betonkamine – Wärme im Beton – material raum form in Hamburg – betonkamin | betonkamin

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Walter Eink schaut sich mehr als einmal pro Woche bei den aktuellen Skulptur-Projekten in der Innenstadt um. Der 68-Jährige nimmt seine Gäste für Rundfahrten auf dem Prinzipalmarkt auf. Bis zu sieben Stunden hält der Akku der Kutsche. Seit zwei Jahren sitzt Walter Eink auf dem Kutschbock des Elektrogefährts.

Bei den fünften Skulptur-Projekten im Jahr 2017 sind 35 Werke zu sehen. Hier alle beteiligten Künstler und sämtliche Projekte im Kurzporträt:

Ei Arakawa:

Ein Mini-Museum mit sieben Gemälden plus Musik auf grüner Wiese vor Haus Kump – vor allem abends schön.

Nairy Baghramian:

pseudounfertige Skulpturen auf Schraubenschlüsseln finden sich am Erbdrostenhof.

Aram Bartholl:

Lagerfeuer-Feeling in gedachter Endzeit gibt es an drei Standorten: H1-Tunnel, Pumpenhaus und Fernsehturm.

Betonkamine – Wärme im Beton - material raum form in Hamburg - betonkamin-betonkamin
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Cosima von Bonin/Tom Burr

Die schwere Moore-Plastik am Landesmuseum wird scheinbar vom Tieflader abgeholt. Auf der Kiste steht „Fragile“ für „Zerbrechlich“.

Andreas Bunte:

hängt am H1-Vorplatz, Stadthaus-1-Innenhof und bei der VHS Plakate mit Fotos einer Installation auf. Via QR-Code gibt es Töne und Bilder.

Gerard Byrne

Gerard Byrne setzt im Klaviersaal der Stadtbücherei das Verhältnis von Musik, Sprache und Bild in Szene.

Camp:

(Shaina Anand und Ashok Sukumaran) spannt an der Theaterruine ein Netzwerk, das Informationen über das Theater und die Umgebung vermittelt.

Michael Dean

Michael Dean verhängt den Lichthof des Landesmuseums mit transparenter Folie und zeigt darin Schriftzeichen-Skulpturen.

Jeremy Deller:

hat Kleingärtner zehn Jahre lang Tagebuch schreiben lassen. Respektable 33 Bücher werden ausgestellt.

Nicole Eisenman:

hat einen Brunnen für die Kreuzschanze schaffen, der aus unbekleideten Frauen besteht.

Ayşe Erkmen:

lässt Menschen im Hafen über eine Brücke unter Wasser gehen.

Lara Favaretto:

stellt am Ludgeriplatz gegenüber ein Denkmal für Kolonialkriegsopfer einen Spardosen-Monolithen für Flüchtlinge auf.

Hreinn Friðfinnsson:

platziert auf einer Wiese im Sternbuschpark sein Edelstahl-Hausskelett.

Ludger Gerdes:

hat 1989 über dem Ordnungsamt Marl das Leuchtschild „Angst“ anbringen lassen; bis zum 1. Oktober hängt es am Aegidiimarkt.

Pierre Huyghe:

stellt die ehemalige Eissporthalle auf den Kopf für ein Habitat.

John Knight:

vermisst das neue Landesmuseum mit einer überdimensionierten Wasserwaage.

Justin Matherly:

stellt den Nietzsche-Felsen in der Nähe des Hauptbahnhofs auf Gehhilfen und thematisiert dessen Erweckungserlebnis.

Christian Odzuck:

stellt eine dem Gebäude der Oberfinanzdirektion nachempfundene Architektur aus recyceltem Material der abgerissenen OfD auf die Brache.

Peles Empire:

(Barbara Wolff, Katharina Stöver) machen den Archetyp des Prinzipalmarkt-Giebels gegenüber dem Aegidiimarkt begehbar.

Alexandra Pirici:

lässt Tänzer im Friedenssaal Bewegungen zum Thema Frieden und Staaten aufführen.

Mika Rottenberg:

eröffnet gegenüber dem Gefängnis in einem ehemaligen Asia-Laden einen Asia-Laden mit Videos.

Xavier Le Roy mit Scarlet Yu:

lassen Münsteraner in der Innenstadt pantomimisch Skulpturen darstellen, um mit Fremden ins Gespräch zu kommen.

Sany:

(oder besser: Samuel Nyholm) zeigt seine fallenden Figuren als Brennmalerei auf Holz an mehreren Stellen in der City.

Gregor Schneider:

hat im Landesmuseum die Wohnung von N. Schmidt eingerichtet.

Thomas Schütte:

zeigt auf dem ehemaligen Zoo-Gelände die Reinform des Tempels in Rostrot.

Nora Schultz:

will mit Installation und Videos die Wucht der Architektur des neuen Landesmuseums brechen.

Emeka Ogboh macht die Weltmusik des in Münster begrabenen Komponisten Moondog im Hamburger Tunnel hörbar und ließ in Belgien Bier unter dem Einfluss von Musik aus Lagos brauen.

Michael Smith:

lädt über 65-Jährige ein, sich kostengünstig Tattoos von Arbeiten internationaler Künstler stechen zu lassen.

Hito Steyerl:

stellt „Hell-YeahWeFuckDie“ als Leuchten in die LBS – Wörter, die in Popsongs der Gegenwart häufig sind – und thematisiert zudem, wie Menschen mit Robotern umgehen.

Koki Tanaka:

zeigt in der Johannisstraße 18/20 Videos von Workshops mit Münsteranern, die darüber nachgedacht haben, wie Menschen zusammenleben und Unbekanntes teilen.

 Oscar Tuazon:

bereichert eine Industriebrache am Stadthafen mit einer Art öffentlichem Betonkamin.

Bárbara Wagner und Benjamin de Burca:

singen in der Uralt-Disco „Elephant Lounge“ Schmalz-Schlager mit kritischen Texten: „Bye Bye Deutschland! Eine Lebensmelodie.“

Cerith Wyn Evans kühlt eine Glocke von St. Stephanus auf Winter-Temperatur. Zu den üblichen Gottesdienstzeiten (samstags um 17 Uhr und sonntags um 10.30 Uhr) können die Menschen hören, ob dies einen Unterschied macht – und wenn welchen.

Hervé Youmbi:

hängt zwischen die Bäume des alten Überwasserfriedhofs über die Bronzefiguren Masken, die Motive aus Afrika mit dem Horrorgesicht aus den „Scream“-Filmen kombiniert – ein Maskenball der besondern Art.

Gintersdorfer/Klaßen starten im Pumpenhaus ihre öffentlichen Performance-Proben „Erniedrigung ist nicht das Ende der Welt“. (Symbolfoto)

Eigentlich hätte er nach seinem Berufsleben im Außendienst mit Hunderttausenden von Kilometern im Auto genug von der Fahrerei haben müssen. Hatte er auch – bis er um eine Aushilfsfahrt mit dem Prinzipal-Express gebeten wurde.

Seitdem kurvt er drei bis vier Mal pro Woche mit der Kutsche durch die Stadt und plaudert über dies und das. Walter Eink entpuppt sich als wahrer Münster-Kenner, obwohl er gebürtig aus Coesfeld kommt. Seit 1969 lebt der 68-Jährige in seiner Wahlheimat. „Ich besitze mindestens einen Meter Literatur über die Stadt.“ Münster liebt er auch wegen des vielen Grüns.

Walter Eink ist im Unternehmen mit einem weiteren Kollegen zusammen der „Spezi“ für die Skulpturen. Er hat extra eine Führung mitgemacht und ist übers Wasser gelaufen. „Mit Trekkingsandalen, dann tut es nicht weh.“ Englisch hat er gepaukt. „Oder wissen Sie noch, was Fassade übersetzt heißt?“

Der Kutscher erzählt viel über die Stadt und über Dinge, die nicht in jedem Reiseführer stehen. Da wäre beispielsweise die Kornbrandbrennerei im Hansaviertel, das Zeichen der Freimaurer auf dem Prinzipalmarkt oder der „Schlafwandler“ auf einem Giebel an der Rothenburg, mit dem er jetzt eine Musiklehrerin aus Amerika begeistern konnte. Aber Eink rät seinen Gästen auch, unbedingt in den Dom zu gehen. „Wer da nicht reingeht, der war nicht in Münster.“

Mit 25 Stundenkilometern rollt der Kutscher an den Skulpturen entlang. Vor dem Tieflader am LWL-Museum lässt er seine Pferdestärken spielen, dabei fallen ihm die Pferdeköpfe ein, die überall in der Stadt stehen. „Da wird es lustig.“ Oft werde er gefragt, ob die zu den Skulpturen gehörten. Eink schwärmt von seinen internationalen Gästen. Viele Japaner, Koreaner und Niederländer sind seine Gäste, aber auch Marokkaner, Polen und Touristen aus der Mongolei.

Vier bis fünf Gäste kann Walter Eink in seiner Karosse befördern. Bei den schlanken Asiaten hat er eine Ausnahme gemacht, da passten sieben in sein Gefährt. Die Koreaner ließ er auch ausnahmsweise an der Unterführung zum H 1 aussteigen. „Die waren total begeistert.“ Den Überwasserfriedhof, wundert sich der E-Kutscher, den kennen selbst viele Münsteraner nicht. „Die Totenmasken passen wunderbar hierher“, schwärmt der 68-Jährige und vergisst nicht, auf die gerade so „tolle Atmosphäre“ in der ganzen Stadt hinzuweisen.

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John Knights Wasserwaage am Landesmuseum: Ein gutes Stück Kunst am Bau

Skulptur-Projekte: Das enthauptete Kunstwerk

Nur samstags, wenn die Innenstadt eine Fußgängerzone ist, dann ist so ein Touren-Tag mit sieben Stunden als Kutscher im Prinzipal-Express stressig.

Die Radfahrer würden immer mutiger. Eink hat ein Auge stets auf die Leezenritter gerichtet, die mit viel Energie unterwegs sind. Walter Eink lässt Vorsicht walten.

Erlaubt to meine eigene Blog, auf diesem Moment Ich werde zu Demonstration in Bezug auf Keyword. Und von nun an, dies ist eigentlich die Primary Foto