Tolle gardinen im fenster  Konzept

Tolle gardinen im fenster
 Konzept

Über Nacht klebt plötzlich rußige Schmiere überall, selbst in den Haaren. Das mysteriöse Phänomen „Fogging“ verwandelt Wohnungen in Höhlen und Bewohner in Nervenbündel. Was das Mysterium auslöst – und was dagegen hilft.

Gardinen Kleine Fenster Elegant Gardinen Wohnzimmer Kurz ..-gardinen im fenster
Gardinen Kleine Fenster Elegant Gardinen Wohnzimmer Kurz .. | gardinen im fenster

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Ideen Vorhang Wohnzimmer Groe Fenster - Wohnzimmer : Traumhaus ..-gardinen im fenster
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Gardinen für große Fensterfronten - Tipps für die Auswahl ..-gardinen im fenster
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Klemmstange für Fenster Gardine Länge wählbar bis 10 cm, ausdrehbar mit  Saugknopf | Beautex - Home for living - gardinen im fenster-gardinen im fenster
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Ideen 10 Zum Gardinen Für Grosse Terrassenfenster | Gardinen für ..-gardinen im fenster
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Gardinen im Wohnzimmer - HeimHelden - gardinen im fenster-gardinen im fenster
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Moderne Gardinen Für Wohnzimmer Das Beste Von Fenster Vorhang ..-gardinen im fenster
Moderne Gardinen Für Wohnzimmer Das Beste Von Fenster Vorhang .. | gardinen im fenster

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Fenster Gardinen Wohnzimmer Reizend Fenster Gardinen Wohnzimmer ..-gardinen im fenster
Fenster Gardinen Wohnzimmer Reizend Fenster Gardinen Wohnzimmer .. | gardinen im fenster

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10 Alternativen zu Gardinen: So verhängen Sie Ihre Fenster am ..-gardinen im fenster
10 Alternativen zu Gardinen: So verhängen Sie Ihre Fenster am .. | gardinen im fenster

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Andrea F. fühlt sich wie im Gruselfilm, als sie eines Morgens im Januar durch ihre Hamburger Altbauwohnung geht: Fast alles ist schwarz, die Wände, die Decke, das Laminat. Auch auf der Couch hat sich der rußartige Schmierfilm breit gemacht, auf der Kaffeemaschine, in den vortags noch blütenweißen Gardinen. Sie hat doch erst im November renovieren lassen – und jetzt so was. Intensives Schrubben und Wischen hilft kaum. Der ölige Staub ist hartnäckig. Nicht einmal Wände übertünchen bringt was. Die dunklen Flecken kommen wieder durch.

Was nach Science-Fiction-Vorlage klingt, ist sehr real – und meist ein Schock mit kostspieligen Folgen für die Betroffenen. Wie die Hamburger Angestellte kriegen es jeden Winter zehntausende Bürger mit Schwarzstaub-Attacken zu tun. Das mysteriöse Phänomen wird „Fogging“ genannt, nach dem englischen Wort „fog“ für Nebel, wie Martin Wesselmann, Chemiker und Gebäudediagnostiker aus Hamburg berichtet.

Gardinen für kleine Fenster: Tipps zur Gestaltung und Auswahl - gardinen im fenster-gardinen im fenster
Gardinen für kleine Fenster: Tipps zur Gestaltung und Auswahl – gardinen im fenster | gardinen im fenster

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Es tritt seit Mitte der 90er Jahre gehäuft auf. Die Dunkelziffer dürfte hoch sein, heißt es beim Umweltbundesamt (UBA) in Berlin. „Je kälter der Winter, desto mehr Fälle gibt es“, so die Erfahrungen des Fogging-Sachverständigen Wesselmann. Auf 100 Schimmelfälle komme mittlerweile eine schwarze Wohnung.

Warum aus Wohnungen plötzlich schwarze Höhlen werden, wie nach einem Schwelbrand, ist bis heute mehr oder weniger rätselhaft. Klar ist bislang nur: Der schwarze Staub macht sich in der Heizperiode breit. Er entsteht wahrscheinlich immer dann, wenn bestimmte Faktoren zusammenkommen: Falsches Wohn- und Heizverhalten, Rauchen im Haus, wenig Luftzirkulation, intensives Abbrennen von Kerzen, Teelichtern und Haushaltschemikalien wie Putzmittel oder Möbelpolitur, wenn sich schwerflüchtige organische Verbindungen mit Schwebestaub in der Raumluft verbinden. 

Auffällig ist auch, dass vor allem wärmegedämmte oder frisch renovierte Bleiben sowie Immobilien bei Erstbezug besonders betroffen sind. Nicht immer so schlimm wie in der Hamburger Altbauwohnung. Aber auch hässliche Grauschleier über Heizkörpern oder schwarze Zimmerecken sind ein Ärgernis. 

Nach neusten Erkenntnissen trifft es in der Mehrzahl Frauen, die gern Kerzen brennen lassen, Duftöle, Parfüm und Kosmetika verwenden, die ganze Batterien an Haushaltsreinigern daheim haben und viel putzen. Bei manchen Betroffenen hat sich die ölige Schmiere sogar in den Haaren festgesetzt und sie schwarz gefärbt, erzählt Dirk Petersen, Umweltreferent der Verbraucherzentrale Hamburg: „Wir hatten schon Einweckgläser mit dunkler Brühe als Beweis auf dem Tisch.“ Selbst die Katze im Haus hatte nach der Schwarzstaub-Attacke graues Fell.

Wenigstens ist der Stoff nach UBA-Erkenntnissen nicht gesundheitsgefährdend. Aber ein echtes Ärgernis, das teuer zu stehen kommen kann. Oft müssen Profis ran, um der Ursache auf die Spur zu kommen und die Ablagerungen dauerhaft zu beseitigen. Die Ausgaben können schlimmstenfalls in die Tausende gehen.

Glück im Unglück hat, wer zur Miete wohnt wie die 42-jährige Hamburgerin. Dann muss der Vermieter in der Regel die Kosten übernehmen. Schwarzstaub ist laut Urteil des Bundesgerichtshofs ein Mietmangel. Schlechtere Karten haben Eigentümer. Sie gelten in der Regel selbst als Verursacher und müssen zahlen, wie Thomas Penningh, Vorsitzender des Verbands privater Bauherrn (VPB) berichtet. Beim Bauunternehmer oder etwa beim Architekten ist meist nichts zu holen. Streitigkeiten ums Fogging-Phänomen landen immer wieder vor Gericht.

Vor gut 19 Jahren schlugen die ersten Mieter und Eigentümer verstärkt Alarm, weil sie plötzlich schwarze Ablagerungen daheim hatten, meist überfallartig über Nacht. Die einen klagten über flächendeckende schmierige Beläge in fast allen Räumen, andere nur über größere Schwarzflecken in einigen Ecken oder auf Böden und Gardinen. Bei nahezu allen trat das Problem aber nach einer Renovierung, nach dem Malern, Lackieren, dem Einbau neuer Fenster, eines Heizungskessels oder nach der Außenwanddämmung auf. Oft auch beim Erstbezug nagelneuer Häuser.

Schließlich schaltete sich das Umweltbundesamt ein. Trotz aller Tests ist aber nach wie vor rätselhaft, warum nur bestimmte Wohnungen oder Häuser von Schwarzstaub attackiert werden und andere nicht. „Die Wissenschaftler stochern nach wie vor im Fogging-Nebel“, sagt Petersen. Ein allgemeingültiges Erklärungsmuster gibt es bis heute nicht. Dafür greift das Phänomen um sich. „Die Verbreitung ist nicht so schlimm wie beim Schimmel, nimmt aber tendenziell zu“, weiß Fogging-Experte Wesselmann, der auch im Auftrag des UBA tätig ist.

Wahrscheinlich ist ein unseliger Mix aus vielen Faktoren verantwortlich, sind UBA-Spezialisten überzeugt. Anfangs galt ausgerechnet die Einführung von umweltfreundlichen Produkten als Hauptverursacher. Anstelle der üblichen flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) in Tapeten, Farben, Lacken, Klebern oder Kunststoffböden nutzen die Hersteller ab Mitte der 90er Jahre verstärkt schwerflüchtige organische Verbindungen (SVOC). Sie sind meist nicht zu riechen und weniger gesundheitsbedenklich. Die Weichmacher dünsten aber noch Monate später in die Raumluft aus.

Im Winter, wenn geheizt und weniger gelüftet wird, kann die Konzentration der Chemikalien steigen – vor allem in gut abgedichteten, wärmegedämmten Räumen mit geringem Luftaustausch, insbesondere auch nach dem Einbau neuer Kunststofffenster. Die Stoffe verkleben dann mit dem Schwebestaub in der Luft und setzen sich gern an kalten Wänden, also an Wärmebrücken ab. Oder an Stellen, über denen Luft zirkuliert. Wie zum Beispiel über Heizkörpern, an elektrostatisch aufgeladenen Laminatböden, elektronischen Geräten, Vinyltapeten, Haaren. Untersuchungen des Fraunhofer Wilhelm Klauditz-Instituts zeigen, dass der Schwarzstaub einen recht großen Teil an organischen Stoffen enthält.

Inzwischen spricht allerdings vieles dafür, dass gar nicht mehr die Weichmacher die Hauptübeltäter sind, wie Chemiker Wesselmann erläutert. Sondern dass das Verhalten der Bewohner eine größere Rolle spielt als anfänglich vermutet. Hat sich eine Wohnung in einem frisch fertiggestellten Mehrfamilienhaus schwarz verfärbt, müssen noch lange nicht alle anderen Nachbarwohnungen ebenfalls betroffen sein.

„Auffällig ist, dass in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle die Fogging-Quartiere von Frauen bewohnt werden“, sagt der Hamburger Sachverständige. Und die verwendeten in der Regel mehr Substanzen, die den Schmierfilm begünstigen. Dazu gehören offenbar jede Menge Spezialputzmittel, Parfüm, viele Räucherstäbchen, Kerzen, Duftöle. Sogar intensives Rauchen in den eigenen vier Wänden kann eine Rolle spielen.

Oder falsches Heizverhalten, wenn morgens die Heizung stark gedrosselt und abends erst wieder hochgefahren und kaum gelüftet wird. „Auch hohe Temperaturunterschiede von über vier, fünf Grad zwischen den einzelnen Zimmern einer Wohnung kann die Schwarzstaubbildung begünstigen“, betont Petersen. 

Wer in einer dunklen Höhle aufwacht, muss wenigstens nicht um seine Gesundheit bangen. Nach allem, was die Experten des UBA bisher wissen, ist der schwarze Staub in erster Linie ein „ästhetisches Problem“. Das Einatmen kann vorübergehend zu Reizungen im Rachen führen, bedeutet aber keine akute Gefahr für Leib und Leben. Trotzdem muss der ölige Schmierfilm weg, und zwar möglichst rasch, rät das UBA. Aber wie?

Abwischen geht nur mühsam, wie auch Andrea F. aus Hamburg nach ersten Putzversuchen entnervt gemerkt hat. Am besten funktioniert es noch mit Wasser und fettlöslichen Reinigungsmitteln. Manchmal müsse aber komplett neu tapeziert werden, weiß Umweltreferent Petersen aus Erfahrung. Ist eine oberflächliche Reinigung nicht möglich, muss für viel Geld ein Fachmann ran. Geht der Schmierfilm nicht weg, wird auch der Fußbodenbelag komplett herausgerissen. „Ich kenne Fälle, da wurde die Wohnung regelrecht entkernt“, berichtet Wesselmann.

In jedem Fall sollten Betroffene dem Schaden auf den Grund gehen, bevor Reinigungstrupps anrücken, rät Penningh. Beauftragte Gutachter wie Wesselmann nehmen unter anderem eine Wisch- oder Raumluftprobe mit und versuchen so, der Ursache auf den Grund zu gehen. So wie bei Andrea F., die danach erfuhr, was bei ihr vermutlich die Misere ausgelöst hat: Wahrscheinlich war es der Einbau neuer Kunststofffenster gepaart mit Renovieren, viel zu viel Putzmittelverbrauch und ausgiebiges Kerzenabbrennen – aber zu wenig Luftzirkulation.

Auch wenn sich das Wohnverhalten zunehmend als Hauptursache allen Übels herauskristallisiert, können sich Mieter auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) aus 2008 berufen. Danach sind Schwarzstaubablagerungen ein Mangel an der Mietsache (Az: BGH VIII ZR 271/07). Der Eigentümer ist demnach verpflichtet, den Schaden auf seine Kosten beheben zu lassen. Voraussetzung: Der Mieter hat die Wohnung vertragsgemäß genutzt, also beispielsweise mit handelsüblicher Farbe gestrichen. „Das Urteil ist ein Problem, das ist eine verzwickte Sache“, sagt Petersen. Sein Rat: Mieter und Vermieter sollten gemeinsam versuchen, das Problem zu lösen. Sonst sei der Schwarzstaub in der nächsten Heizsaison gleich wieder da.

Eigentümer und Häuslebauer stehen in der Regel allein in der Verantwortung, sagt Bauherrn-Experte Penningh. Wer etwa ein frisch gebautes Eigenheim bezieht und in Eigenleistung malert und einrichtet, gilt selbst als Verursacher des Fogging-Phänomens. Weder Bau- oder Generalunternehmer, Handwerker noch der Architekt steckten dafür in der Gewährleistung. Anders kann es aussehen, wenn eine schlüsselfertige Bleibe bezogen wird, in der Handwerker nachweislich mit sämtlichen Arbeiten betraut waren. „Es ist aber schwierig und nervenaufreibend, solche Ansprüche zuzuordnen und dann auch durchzusetzen“, betont Penningh.

Wer sich die dunkle Schmiere vom Hals halten will, sollte auch im Winter stets gut durchheizen statt täglich die Heizung runterzudrehen und abends wieder hochzufahren. „Ständiges auf und ab spart keine Energie, sondern fördert Schimmel und Fogging, so viel ist sicher“, sagt Gutachter Wesselmann.

Die Temperaturunterschiede in der Wohnung sollten nicht zu hoch sein. Ist das Wohnzimmer mollig warm, das Gästezimmer aber stets eisig kalt, begünstigt das nur das Fogging. Wichtig ist auch regelmäßiges Lüften, nicht allein nach Schönheitsreparaturen wie Wände streichen oder Heizkörper lackieren. 

„Meist reicht es schon, eine Kleinigkeit im Wohn- oder Heizverhalten zu verändern und damit dem Phänomen einen Strich durch die Rechnung zu machen“, sagt Petersen. Wichtig kann zudem sein, Allzweckreiniger oder sanfte Spülmittel statt Spezialputzmittel und Möbelpolitur zu verwenden, weniger Kerzen abzubrennen, weniger Duftöl, Raumparfüm und Öllampen zu nutzen. Wer die Kerzenflamme im Wachs löscht statt ausbläst, setzt weniger Paraffin frei. Ein Schutzschild gegen Fogging in gut abgedichteten Gebäuden kann auch die Anschaffung eines Raumluftfilters sein, der über der Heizung angebracht wird und Feinstäube zurückhält. Entsprechende Filter gibt es im Baumarkt.

Beim Renovieren sollten Farben und Materialien gewählt werden, die lösemittel- und weichmacherfrei sind. „Auf die Zusammensetzung kommt es an“, sagt Petersen. Latexfarben, Vinyltapeten, PVC-Böden, Dekorplatten, Fußbodenkleber oder Kunststoffpaneelen sollten eher gemieden werden.

Tipp: Beratung bieten viele Verbraucherzentralen, örtliche Gesundheits- und Umweltämter. Adressen von Umweltanalyselabors, Innenraumhygienikern oder Sachverständigen gibt es auch bei den Industrie- und Handwerkskammern. Das Umweltbundesamt hält hier kostenfreie Broschüren bereit.

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