Tolle terrassendielen was holz  Entwurf

Tolle terrassendielen was holz
 Entwurf

Es verläuft ein Spalt durch Deutschland. Ein Graben, der die Bürger in zwei Gruppen teilt. Auf der einen Seite stehen jene Mieter und vor allem Eigentümer, die mit Leidenschaft und viel Geld ihre Häuser und Gärten ausbauen und verschönern. Auf der anderen Seite stehen diejenigen, denen ihre Behausung eher gleichgültig ist.

Terrassendielen - Hüttemann: Ihr Holzfachzentrum Düsseldorf ..-terrassendielen welches holz
Terrassendielen – Hüttemann: Ihr Holzfachzentrum Düsseldorf .. | terrassendielen welches holz

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Cumaru-Terrassendielen 10mm – terrassendielen welches holz | terrassendielen welches holz

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Terrassendielen | Große Auswahl bei Holz-Hauff in Leingarten – terrassendielen welches holz | terrassendielen welches holz

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Details zu Terrassendiele Holz Douglasie massiv Komplettset Komplettbausatz 10-10 m² – terrassendielen welches holz | terrassendielen welches holz

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Elegante Terrassendielen Holz | HolzLand Verbeek | Straelen – terrassendielen welches holz | terrassendielen welches holz

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Terrassendielen aus Holz | Große Auswahl bei Holz-Hauff in Leingarten - terrassendielen welches holz-terrassendielen welches holz
Terrassendielen aus Holz | Große Auswahl bei Holz-Hauff in Leingarten – terrassendielen welches holz | terrassendielen welches holz

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Terrassendiele Midsommar vorvergraut 10 cm x 10 cm - terrassendielen welches holz-terrassendielen welches holz
Terrassendiele Midsommar vorvergraut 10 cm x 10 cm – terrassendielen welches holz | terrassendielen welches holz

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Terrassendielen aus Holz – Übersicht und Vergleich | OBI - terrassendielen welches holz-terrassendielen welches holz
Terrassendielen aus Holz – Übersicht und Vergleich | OBI – terrassendielen welches holz | terrassendielen welches holz

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Pflegeleichte Terrassendielen aus Holz | Kebony - terrassendielen welches holz-terrassendielen welches holz
Pflegeleichte Terrassendielen aus Holz | Kebony – terrassendielen welches holz | terrassendielen welches holz

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Beide lassen sich leicht voneinander unterscheiden, indem man eine Frage stellt: Was ist Bangkirai? Die zweiten denken dann möglicherweise an eine Teesorte, ein Urlaubsziel oder asiatischen Kampfsport – und verraten sich damit als ahnungslos. Sie wissen nichts von den Sorgen der ersten Gruppe, die natürlich die Antwort sofort parat hat: Mit Bangkirai kann man eine Holzterrasse bauen.

Das Tropenholz sei die „marktdominierende Holzartengruppe“ im Terrassenbau, schätzt der Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz). In der Branche geht man davon aus, dass mehr als die Hälfte aller Terrassen und Balkone aus Bangkirai bestehen.

Terrassendielen aus Holz – Übersicht und Vergleich | OBI - terrassendielen welches holz-terrassendielen welches holz
Terrassendielen aus Holz – Übersicht und Vergleich | OBI – terrassendielen welches holz | terrassendielen welches holz

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Die Importe für Terrassendielen sind zwar im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen, und stattdessen werde mehr aus dem Holz-Kunststoff-Verbundstoff WPC gebaut, schätzt die auf Baustoffe spezialisierte Marktforschungsfirma B+L Marktdaten. Doch allein aus Indonesien importierte die Europäische Union laut europäischer Außenhandelsstatistik im vergangenen Jahr Holzprodukte im Wert von rund 400 Millionen Euro.

Jetzt im Frühling geht es wieder los. Eigenheimbesitzer machen sich an die Modernisierung ihrer Außenflächen, es wird gefachsimpelt an Gartenzäunen und Baumarkt-Theken: einölen oder beizen? Wie steht es mit der Langlebigkeit? Splittergefahr? Farbechtheit?

Was viele Bauherren nicht wissen: Wer Bangkirai-Holz zu billig einkauft und sich nicht informiert, kann böse enttäuscht werden. „In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Fälle bekannt, in denen Kunden vermeintlich Bangkirai-Holz kauften, tatsächlich aber billigere Austauschhölzer bekamen“, sagt Holzforscher Gerald Koch vom Hamburger Thünen-Institut für Holzforschung, das im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums arbeitet.

Zu den billigeren Ersatzhölzern, erklärt er, gehören etwa die Sorten Gerutu, Keruing, Kapur, Mersawa, Punah und Red Balau – die dem Bangkirai zwar optisch ähnelten, jedoch anders und für den Terrassenbau weit ungünstiger zu beschaffen seien: Keruing und Kapur etwa, die wie Bangkirai aus Malaysia, Indonesien oder Papua-Neuguinea stammen, harzen oder bluten oft aus – in Form von braunen Auswaschungen, die dann die Fassade herunterlaufen.

Die Großhändler in Südostasien hätten häufig selbst große Schwierigkeiten, die einzelnen Holzarten zu unterscheiden, die sie zum Verkauf nach Europa anbieten. Erst unter dem Mikroskop lasse sich zweifelsfrei feststellen, um welche Baumart es sich handele.

Gerutu etwa erkenne man zwar theoretisch daran, dass es weniger Dichte aufweise und dadurch leichter sei als Bangkirai. „Es kommt aber dennoch durchaus vor, dass in einer Holzlieferung einzelne Dielen aus Austauschhölzern wie Gerutu oder Mersawa untergemischt sind“, sagt Koch. Wenn der Terrassenbauer Pech hat, kann er beim Verbauen also mal die eine oder andere verdächtig leichte Holzdiele in seiner Lieferung finden.

Doch selbst wer keiner solchen Schummelei aufsitzt, weiß noch lange nicht, welche Holzart später auf seiner Terrasse liegt. Denn Bangkirai ist keine Baumart, sondern lediglich ein Handelsname.

20 bis 25 unterschiedliche Baumsorten dürfen unter diesem Namen vertrieben werden – und zwar dann, wenn sie eine Rohdichte von mindestens 900 Kilogramm pro Quadratmeter aufweisen. All diese Hölzer stammen zwar von derselben Baumfamilie, Shorea, können sich aber vom Aussehen her stark voneinander unterscheiden. Bei Hausbesitzern kann das zu Enttäuschungen führen – weil zum Beispiel die Terrasse in Nachbars Garten eine ganz andere Färbung hat als die, die nach der Montage vor der eigenen Terrassentür liegt.

Die Varianz, sagt Holzexperte Koch, sei riesig: Nicht nur, weil das Tropenholz so viele unterschiedliche Baumarten umfasst, sondern auch, weil das Holz je nach Anbaugebiet völlig anders ausfalle.

„Die ersten Bangkirai-Importe nach Deutschland in den 80er-Jahren waren von der Baumart Shorea laevis und stammten aus einem bestimmten Anbaugebiet in Indonesien, wo das Holz eine außergewöhnliche, gelbliche Färbung hatte“, sagt Holzforscher Koch. Seit diese Baumbestände jedoch erschöpft seien, gebe es dieses „klassische Bangkirai“ nur noch sehr selten.

Wer heute Bangkirai kauft, bekommt das, was im Handel gerade verfügbar ist – und das kann hellbraun sein, mittelbraun, angegraut oder gelblich. Bei rötlicher Färbung allerdings, sagt der Experte, sei Skepsis angebracht: Dann handele es sich wahrscheinlich nicht um Bangkirai, sondern um das weniger dauerhafte Red Balau.

Umso wichtiger sei es, sich vor dem Kauf über Herkunft und Baumsorte zu informieren. Das aber gehe im Holzfachhandel deutlich besser als zum Beispiel in Internet-Shops oder im Baumarkt. „Im Fachhandel zahlen Sie zwar etwas mehr, nämlich etwa sieben bis zehn Euro pro laufenden Meter, aber dafür wissen die Berater auch eher, um welches Holz es sich handelt und woher es kommt.“

Dass solche fachkundige Beratung im Baumarkt nicht unbedingt Standard ist, zeigt der Testbesuch bei Obi. In der Filiale am Stadtrand von Köln stehen in der Gartenabteilung Dutzende Regale voll mit unterschiedlichen Terrassenhölzern, zwei davon mit Bangkirai-Holzdielen.

Die Bretter im Regal unterscheiden sich farblich teilweise deutlich voneinander, manche sind hellbraun, andere gehen fast ins Schokoladenfarbene. „Das ist normal bei einem Naturprodukt wie Holz, dass die Färbung so unterschiedlich ausfällt“, erklärt der Verkäufer.

Auf die Frage, von welchem Baum oder aus welchem Land das Holz stammt, hat er dagegen keine Antwort parat. „Das müsste ich mal nachfragen“, sagt er und schielt unschlüssig auf sein Telefon, steckt es dann aber wieder unverrichteter Dinge weg.

In der Obi-Zentrale gibt es auf Anfrage keine Information darüber, woher das Holz in den Märkten stammt und ob überprüft wird, ob es sich tatsächlich um Bangkirai handelt. Ein entsprechender Fragenkatalog bleibt unbeantwortet.

Stattdessen schreibt man dort nur knapp, alle Tropenhölzer bei Obi würden von unabhängigen Prüfern auf „Nachhaltigkeit im Anbau und sozial gerechte Herkunft“ hin überprüft und trügen das international verbreitete FSC-Siegel (Forest Stewardship Council). Damit, um welche Holzart es sich handelt, ob also tatsächlich Bangkirai im Baumarktregal steht, habe das Siegel allerdings nichts zu tun, bestätigt FSC.

Bei Hornbach gibt es immerhin Auskunft über die Vorlieben der Kunden. Die Bangkirai-Verkäufe seien seit zwei Jahren leicht rückläufig, teilt das Unternehmen mit. Stattdessen bauten deutsche Eigenheimbesitzer häufiger Terrassen aus WPC oder aus der günstigen Holzart Douglasie. Hornbach beziehe sein Tropenholz von Großhändlern.

Für Terrassenbauer bietet das FSC-Siegel immerhin eine Orientierung, auch wenn die genaue Baumsorte damit nicht geklärt ist. Immerhin steht es für eine einigermaßen nachhaltige Herkunft. Und macht das Holz damit etwas teurer. Bei Obi in Köln kostet der laufende Meter derzeit mehr als neun Euro.

Wer dagegen im Internet nach günstigem Bangkirai sucht, findet Discount-Angebote von 3,29 Euro pro laufenden Meter Holzdiele. So etwa auf der Seite Holzprofi24.de. Auf eine Anfrage, warum es dem Händler möglich ist, das Holz so billig anzubieten, gibt es jedoch keine Antwort.

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